Uniper: Besser nicht an Fortum verkaufen

Vorstand und Aufsichtsrat von Uniper haben sich zum öffentlichen Übernahmeangebot von Fortum geäußert. Beide Gremien sind der Auffassung, dass das Angebot von Fortum nicht im Interesse von Uniper, seiner Aktionäre, Mitarbeiter und weiterer Stakeholder ist, so das Unternehmen.

21. November 2017

Vorstand und Aufsichtsrat von Uniper haben gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.  Sie empfehlen den Uniper-Aktionären, das Angebot von Fortum nicht anzunehmen.

Der Konzernbetriebsrat unterstützt die gemeinsame Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat in vollem Umfang und hat auf eine eigene Stellungnahme verzichtet, heißt es in der Mitteilung weiter.

"Das Angebot von Fortum ist nicht akzeptabel, da es den tatsächlichen Wert von Uniper nicht widerspiegelt. Zudem ist kein nennenswerter Beitrag für eine verbesserte Entwicklungsperspektive von Uniper zu erkennen. Die Angebotsunterlage lässt weiterhin offen, was Fortum tatsächlich vorhat", sagte Klaus Schäfer, Vorstandsvorsitzender von Uniper.

"Jetzt beginnt die Zeit für Gespräche. Es wird sich zeigen, ob Fortum dazu bereit ist, seinen öffentlichen Ankündigungen verbindliche Zusagen folgen zu lassen. Wir werden Fortum beim Wort nehmen, um die Unabhängigkeit von Uniper soweit wie möglich zu sichern."

Die Stellungnahme des Vorstands und Aufsichtsrats sowie weitere Informationen zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot sind auf der Unternehmenswebsite einzusehen: https://uniper.energy/unique. Uniper weist darauf hin, dass allein die begründete Stellungnahme maßgeblich ist.