Universität Erlangen erforscht Alterung von Stromkabeln

Zusammenarbeit mit N-Ergie

12. August 2010

Der Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung an der Universität Erlangen untersucht in Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieversorger N-Ergie und anderen Partnern, auf welche Weise sich der Zustand von in der Erde vergrabenen Kabeln feststellen lässt.

Die reale Alterung im Versorgungsnetz wird im Versuch künstlich durch ein

Alterungssystem nachgebildet. So können die aus der Belastung resultierenden Alterungsfaktoren in definierter Form zur Verfügung gestellt werden. Die Kabel werden hierbei wechselnden elektrischen Belastungen und Lastzyklen ausgesetzt. Sie liegen in einem Thermobecken, das je nach Bedarf geheizt oder gekühlt wird. Durch Überwachung, Messung und mathematische Korrelation der Messgrößen und Versuchsparameter sind dann Rückschlüsse auf den Alterungszustand und die Restlebensdauer einzelner Kabel möglich.

Hintergrund des Projekts ist die Gewährleistung einer zuverlässigen Stromversorgung für Netzbetreiber. Diese müssen ihre Kabel instand halten und – nach Ablauf der Lebensdauer – austauschen.