Urbana bietet Kooperation für Stadtwerke im Bereich Mieterstrom

Urbana plant sein Geschäftsmodell im Bereich Mieterstrom und KWK über die Wohnungswirtschaft hinaus auch auf Energieversorger zu erweitern.

25. Februar 2015

In Form von Kooperationen können regionale Energieversorger sowie Stadtwerke, die über keine eigene Kompetenz in dezentralen Wärmenetzen verfügen, so in ihren jeweiligen geografischen Stammmärkten ihren Kunden auch dezentrale KWK-Lösungen gepaart mit Mieterstrom-Angeboten unterbreiten, teilt das Unternehmen mit. Es möchte als überregionaler Partner Wissen und Werkzeuge zum Bewirtschaften dezentraler Versorgungsstrukturen bereitstellen.

Neben dem traditionellen Portfolio der Stadtwerke, können diese laut dem Dienstleister auf diese Weise ihren Kunden Bau und Betrieb von lokalen Wärmenetzen mit KWK-Anlagen, Mieterstrommodelle sowie Finanzierungskonzepte in Form von Contracting-Lösungen anbieten.

Man biete seinen Kooperationspartnern darüber hinaus smarte Messdienstleistungen, den Messstellenbetrieb für die Verbrauchsdatenerfassung bis zur Einzel-Abrechnung mit dem Mieter.

Das erste Mieterstromprojekt der Urbana mit dem Berliner Wohnungsunternehmen Gewobag startete im letzten Jahr: Das Quartier in Berlin-Spandau wird mittels einer hocheffizienten, dezentralen KWK-Anlage neben günstiger Wärme auch direkt mit dem vor Ort erzeugten Strom versorgt.

Der Mieterstrom wird von beiden Unternehmen gemeinsam und unter dem Namen Quartier-Strom - einer Strommarke der Gewobag - vermarktet. Nach Berechnungen der Urbana wird so der CO2-Ausstoß für die Liegenschaft durch die modernisierte Energieinfrastruktur um mehr als 98% CO2/MWh reduziert. Weitere vergleichbare Projekte für die Wohnungswirtschaft in Berlin, Hamburg und Frankfurt sind bereits in Planung und Bau, so Urbana.