Kooperationspartner sind die Brandenburgische technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg und das Centrum für Energietechnologie Brandenburg (Cebra). Da in Leitsystemen zur Steuerung und Überwachung von kritischen Infrastrukturen zunehmend Technologien und Komponenten der klassischen Informationstechnologie zum Einsatz kommen, sind diese Systeme und Infrastrukturen mittlerweile auch anfällig für Angriffe, wie sie aus dem Internet bekannt sind, teilen die Unternehmen mit. Ziel des Vertrags ist unter anderem die Entwicklung eines Prozesses zur Bewertung der IT-Sicherheit heterogener Kraftwerkssysteme, um bestehende Sicherheitsrisiken und Verwundbarkeiten zu ermitteln. Darüber hinaus geht es um die praktische Analyse der ermittelten Schwachstellen durch Penetrationstests. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse sollen innovative Methoden zur sukzessiven Verbesserung der IT-Sicherheit von Prozessleitsystemen entwickelt werden, so die Unternehmen weiter.

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Angriffe wie durch den Computerwurm Stuxnet, Flame und Duqu haben zu bisher unbekannten Möglichkeiten der Sabotage geführt, die sogar zum Totalausfall ganzer Infrastrukturen führen können. Das ICS-CERT (Industrial Control Systems - Cyber Emergency Response Team) der USA hat eigenen Angaben zufolge allein zwischen Oktober 2012 und Mai 2013 mehr als 200 Angriffe auf die Informationstechnik kritischer Infrastrukturen erfasst.