VEA kritisiert Strompreiserhöhung

Hohe Beschaffungskosten seien nicht haltbar.

24. November 2008

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) kritisiert die nächste Teuerungswelle auf dem Strommarkt scharf. Traditionell zum Jahreswechsel ziehen die Energieanbieter die Preisschraube ihrer Tarife an. Mehr als 100 Regionalversorger haben eine Anhebung der Preise um 5 bis 8,5 % für Januar 2009 angekündigt, weitere werden in den folgenden Monaten nachziehen. Ausschlaggebend seien nach Angaben der Energieunternehmen die gestiegenen Beschaffungskosten. »Die Strompreise klettern Anfang 2009 auf einen neuen Höchststand«, erklärt Vorstandsmitglied Manfred Panitz. »Aber warum? Auf der Erzeugerseite gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, die Kosten für Strom höher anzusetzen«. Atomenergie und Braunkohle würden als Basis zur Berechnung des Strompreises dienen und hätten sich nicht verteuert. Die vorgeschobenen Argumente seien laut Panitz durch nichts zu halten.