Verbände fordern Fracking-Verbot

Wasserversorger und Getränkeindustrie warnen vor den Risiken durch Fracking. Sie fordern den strikten Schutz aller Wasservorkommen.

25. November 2013

In der ›Gelsenkirchener Erklärung‹ formulieren die beteiligten Verbände und Unternehmen ihre Erwartungen an die künftige Bundesregierung. Sie wollen die gesetzliche Verankerung des Verbots von Fracking in Gebieten durchsetzen, die für die Trinkwasserversorgung oder die Gewinnung von Wasser für Lebensmittelbetriebe genutzt werden. Der Einsatz der Fracking-Technologie sei »nicht verantwortbar«, solange nicht alle Risiken für Gesundheit und Umwelt bewertet und ausgeschlossen seien.

Getragen wird das Bündnis von der Gelsenwasser AG, der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr, dem Deutschen Brauer-Bund, dem Verband Deutscher Mineralbrunnen und der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränk.