Verbindung der Chemiestandorte im westlichen und nördlichen Ruhrgebiet

Gesamtkosten der Propylen-Pipeline bei 60 Mio. €.

15. Oktober 2007

Mit einer Gesamtlänge von 60 km wird laut dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW zum Jahreswechsel 2008/2009 eine Propylen-Pipeline die Chemiestandorte im westlichen und nördlichen Ruhrgebiet verbinden. Mit den Bauarbeiten sei in diesen Tagen begonnen worden. Nach Fertigstellung wird, so das Ministerium, die Pipeline Betriebe der chemischen und petrochemischen Industrie in Marl, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Moers mit Propylen versorgen. Im Duisburger Hafen soll zeitgleich eine Verladestation gebaut werden, um das Propylen vom Schiff in die Pipeline zu pumpen.

Die Gesamtkosten für die Propylen-Pipeline betragen rund 60 Mio. €. Davon sind rund 45 Mio. € für die Rohrleitung und 15 Mio. € für die Infrastruktureinrichtungen im Duisburger Hafen vorgesehen. Die Kosten teilen sich die beteiligten Chemieunternehmen (knapp 40 Mio. €) und das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Kommission (20,4 Mio. €).