Verbund steigert Konzernergebnis und Stromerzeugung

Verbund präsentiert für die ersten neun Monate 2012 trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis.

25. Oktober 2012

Das Konzernergebnis konnte aufgrund guter Wasserführung der Flüsse, höherer durchschnittlicher Absatzpreise der im Vorjahr vermarkteten Strommengen sowie der deutlichen Verbesserung des Finanzergebnisses weiter gesteigert werden, so das Unternehmen. Die Wasserkraft am bayerischen Inn habe einen wichtigen Anteil daran. So habe die Wasserführung des Inn den 13 bayerischen Innkraftwerken eine Mehr-Erzeugung von 7 % beschert. Das bedeute heuer bereits eine Erzeugung von Strom für 180.000 Haushalte alleine aus der Kraft des Inn.

In Gars am Inn werden derzeit 20 Mio. € für die Erweiterung des bestehenden Kraftwerks mit einem zusätzlichen Triebwerk investiert. Das bedeute zusätzlichen Strom aus Wasserkraft für rund 3.400 Haushalte in Oberbayern. Die Inbetriebnahme soll im Jahr 2013 erfolgen.

Des Weiteren plant Verbund gemeinsam mit seinen deutschen Partnern Rhein-Main-Donau AG und E.on Wasserkraft AG einen effizienten und umweltfreundlichen Energiespeicher beim Donaukraftwerk Jochenstein. Dort soll künftig an der oberösterreichisch-bayerischen Grenze bei Engelhartszell und Passau Strom aus Wind- und Sonnenkraft zwischengespeichert und bei Bedarf in das Stromnetz abgegeben werden. Der Baubeginn für den 300-MW-Energiespeicher Riedl ist für 2014 geplant.