Verschattung durch Solaranlage für kühles Ski-Erlebnins

Eine der größten Skihallen Europas nutzt nun den Sonnenstrom, um einerseits mit Eigenverbrauch Energiekosten zu senken. Andererseits wird der Stromverbrauch für die Kühlung durch den Verschattungseffekt unterhalb der Solaranlage reduziert.

24. September 2012

Das alpincenter liegt in Hamburg-Wittenburg im Westen Mecklenburg-Vorpommerns. Der Inhaber, die niederländische Van der Valk-Gruppe, stand vor der Herausforderung, die Energiekosten für den Betrieb der Halle mit einer Pistenfläche von 30.000m² deutlich zu senken.

Durch die Installation einer aufgeständerten Aufdachanlage kann der Betrieb an 365 Tagen im Jahr allein mit dem selbst produzierten Strom gewährleistet werden, so Canadian Solar, Lieferant der Solar-Module. Die Betreiber seien somit unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und einer Förderung durch das EEG.

Zusätzlicher Vorteil der 3,6MW-Anlage: durch die Verschattung des Daches ergibt sich eine bis zu 50% geringere Oberflächentemperatur. Die Klimatechnik, die das ganze Jahr über die Innentemperatur auf -1°C regelt, wird dadurch entlastet und verbraucht wiederum weniger Energie. Für die Projektplanung und -umsetzung war der Hamburger Projektierer Dr. Metje Consulting verantwortlich.