Für 63 % der Chefs ist darüber hinaus ein verbessertes Marktdesign und für 69 % eine Reform des Europäischen Emissionshandels wichtig, um die von der Bundesregierung anvisierten Energie- und Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

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VKU-Vizepräsident Andreas Feicht bekräftigte angesichts der für den 3. Dezember angesetzten Kabinettsentscheidungen unter anderem über einen Nationalen Energieeffizienzplan die Forderung seines Verbandes nach einem dezentralen Leistungsmarkt zur Honorierung von Investitionen in flexible und hocheffiziente konventionelle Kraftwerke. Das energiepolitische Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit sei aus dem Gleichgewicht geraten. Nur wenn die Bundesregierung zügig die richtigen energiepolitischen Weichen stellt, könnten die Stadtwerke auch zukünftig umfassende Versorgungssicherheit gewährleisten, die für den Industriestandort Deutschland dringend erforderlich ist, so Feicht weiter.