VKU erläutert Rolle der Stadtwerke für Umbau des Energiemarktes

Anhörung im Deutschen Bundestag

07. Juli 2010

Der VKU hat sich im Deutschen Bundestag zu den Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke geäußert. Der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Stephan Weil, fordert in einer öffentlichen Anhörung im Umweltausschuss deutlich, die Feststellungen von Bundeskartellamt und Monopolkommission ernst zu nehmen, die einhellig auf die negativen Auswirkungen einer unkonditionierten Laufzeitverlängerung auf den Energiemarkt in Deutschland verweisen.

»Die Stadtwerke planen kurz- und mittelfristig Investitionen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro für den Bau hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und den Ausbau erneuerbarer Energien. Jetzt machen sich die Stadtwerke berechtigterweise Sorgen um diese Investitionen«, so Weil.

Weiterhin sagte er, »dass die Stadtwerke für den Umbau des deutschen Energiemarktes unverzichtbar sind und einen wesentlichen Beitrag für eine sichere und klimaschonende Energieversorgung leisten können.« Dazu seien sie aber nur in der Lage, wenn die kommunalen Energieversorger auf dem Weg in das Energiewirtschaftssystem der Zukunft auch ordnungspolitisch konsequenter unterstützt würden.