Vodafone setzt auf Maschinen-Netz

Im Dezember hat Vodafone nach eigenen Angaben in Düsseldorf ein Netz in Betrieb genommen, das speziell für die Vernetzung von Gegenständen konzipiert ist. Das Maschinen-Netz soll Standardinfrastruktur für das Internet der Dinge werden. Auch in Berlin sei der Ausbau von Narrowband IoT im Gang, so das Unternehmen.

08. Januar 2018

Bis zum Ende des Vodafone-Geschäftsjahres Ende März sollen 13 Städte in Deutschland an das Maschinen-Netz angebunden werden, heißt es.

 

Der deutschlandweite Ausbau wird ab sofort auf LTE 800er Frequenzen vorangetrieben, so Vodafone in einer Mitteilung.

 

Das Maschinen-Netz verbindet Dinge überall

 

„Das Maschinen-Netz überträgt Daten sogar an Orten, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt: hinter dicken Hauswänden und unter der Erde“, so Vodafone.

 

Extreme Batterielaufzeiten der Narrowband IoT Sensoren von bis zu zehn Jahren ermöglichen die Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung.

 

Voriges Jahr eröffnete das Unternehmen in Düsseldorf das IoT Future Lab.

 

Weltweit vernetzt Vodafone nach eigenen Angaben bereits mehr als 62 Millionen Gegenstände.

IoT für den Straßenverkehr

 

Mehr als 10 Millionen Autos sind bei Vodafone bereits im Internet der Dinge vernetzt. 2017 entwickelten Vodafone und ein Partner das intelligente E-Bike.

„Die Premium E-Bikes von Zemo geben automatisch Alarm, wenn sie gestohlen werden und der Dieb mit ihnen aus einem vom Besitzer festgelegten Bereich flüchtet. Möglich machen das eine sicher und fest im Rahmen verbaute IoT-SIM-Karte sowie eine Telematik-App von Vodafone“, heißt es in einer Produktbeschreibung.

 

Über sie kann der Besitzer per Mobilfunk jederzeit mit seinem Fahrrad kommunizieren und Diebe im Ernstfall genau lokalisieren, heißt es.

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