Wärmstens zu empfehlen

Start up

Das Start-up For City hat auf der E-world in Essen das Planungstool District Heating vorgestellt.

28. Mai 2018

»Es bietet Fernwärmenetzbetreibern eine digitale Plattform, mit der die Netzbetreiber die Veränderungen über einen längeren Zeitraum simulieren und so nachhaltige Entscheidungen planen können«, heißt es in einer Produktbeschreibung. Nutzer können den Angaben zufolge die Ergebnisse Jahr für Jahr auf 3D-Karten und Dashboards veranschaulichen und sie anhand von finanziellen, sozialen oder ökologischen Kennzeichen vergleichen.

Laut For City seien immer mehr europäische Städte überzeugt, dass Netze das Potenzial von erneuerbaren Energien freisetzen können. Folglich würden die Kommunen in ihre Wärmenetze investieren. Zudem fördere die EU diese Investitionen. Bei dieser langfristigen Aufgabe müssen Städte und Gemeinden jedoch vorsichtig vorgehen, so For City.

»Investitionen, Unsicherheiten hinsichtlich des zukünftigen Bedarfs, sowie das sich permanent verändernde Stadtgefüge sind kritische Variablen für Netzbetreiber«, so François Grosse, CEO und Mitgründer von For City.

Laut Grosse können Anwender bis zu zehn Prozent Investitionsausgaben einsparen mit einem sogenannten Smart-Network-Generator; er wertet Städtedaten aus mit dem Ziel, kleinere Wärmeverbraucher zu identifizieren und Cluster zu bilden.

2014 gegründet, beschäftigt For City nach eigenen Angaben über 85 Mitarbeiter in Lyon, Rennes und Paris und habe kürzlich seine erste Investitionsrunde mit acht Millionen Euro abgeschlossen.

hd

Erschienen in Ausgabe: 05/2018