Was bringen Green Bonds?

Die KfW hat einen Bericht über die Umwelt- und Sozialwirkung ihrer Green Bonds vorgelegt. Mit 17 grünen Anleihen ist die staatliche Bankengruppe nach eigenen Angaben die größte Emittentin aus Deutschland.

05. Juli 2018

Der aktuelle Impact Report informiert den Angaben zufolge über die Green-Bond-Emissionen aus den Jahren 2015 und 2016 sowie über deren Umwelt- und Sozialwirkung, die mittels der Förderdarlehen neu installierte elektrische Leistung und die hochgerechnete jährlich produzierte erneuerbare Energie.

Erlös mehr als 6,5 Mrd. EUR

„In diesem Zeitraum hat die KfW mit neun Green Bonds insgesamt 6,5 Mrd. EUR (2015: 3,7 Mrd. EUR; 2016: 2,8 Mrd. EUR) für Finanzierungen unter dem Kreditprogramm Erneuerbare Energien – Standard erlöst, heißt es in einer Mitteilung.

Die tatsächliche Umwelt- und Sozialwirkung des Kreditprogramms für die Förderjahre 2015 und 2016 hat das unabhängige Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) evaluiert.

Bislang bezog sich die Umwelt- und Sozialwirkung auf die gesamten, durch KfW-Förderungen angestoßenen Projekte. Im vorliegenden Bericht berücksichtigt die errechnete Wirkung erstmals den Finanzierungsanteil der KfW.

„Gleichwohl erreichen die Green Bonds die zuvor – ohne Berücksichtigung des Finanzierungsanteils – hochgerechnete Verringerung der Treibhausgasemissionen von 800 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, die auf der evaluierten Wirkung in den vorausgegangenen fünf Jahren basiert“, so die KfW.

Auf der KfW-Website gibt es detaillierte Zahlen zum Impact pro 1 Mio. EUR Investition in einen der KfW-Green-Bonds aus dem Jahr 2015 bzw. 2016. Die Zahlen zum Nachlesen unter www.kfw.de

Was hat es auf sich mit den grünen Geldanlagen?

»Die Green Bonds boomen«, heißt es. Was hat es mit den grünen Geldanlagen auf sich?: Das fragte Energiespektrum in einem Beitrag in Heft 10/17.

Den Beitrag ‚Hoch im Klimageschäft‘ finden Sie hier.

Schlagworte