Was gibt es Neues 2017?

Die Vergütungshöhe des erneuerbaren Stroms wird seit dem 1. Januar nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt. Hier die gesetzlichen Neuregelungen im Bereich Energie zum 1. Januar 2017 im Überblick.

09. Januar 2017

Nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums sorgen die gesetzlichen Neuerungen für mehr Wettbewerb bei der Förderung erneuerbarer Energien.

 

„Mit dem EEG 2017 beginnt die nächste Phase der Energiewende. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist erfolgreich - ihr Anteil lag im Jahr 2016 schon bei rund 32 Prozent und soll mit dem EEG 2017 bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35 Prozent steigen“, so das BMWi.

 

Erneuerbare-Energien-Gesetz

 

Hierzu erfolgt mit dem EEG 2017 ein Paradigmenwechsel: Die Vergütungshöhe des erneuerbaren Stroms wird ab dem 1. Januar 2017 nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt.

 

Photovoltaik-Anlagen, Windräder oder Biogas-Anlagen stellen sich dem Wettbewerb und nehmen an Ausschreibungen teil. Der Zuschlag wird nach dem Prinzip des niedrigsten Preises vergeben.

 

 

Die Kraft-Wärme-Kopplung wird weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) und zur Eigenversorgung im Erneuerbare-Energien-Gesetz werden daher zum 1. Januar 2017 angepasst.

 

KWKG

 

Die KWK-Förderung wird für kleine Anlagen zwischen 1 und 50 MW ausgeschrieben. Darüber hinaus wird die Besondere Ausgleichsregelung des EEG 2017 auf das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz übertragen.

 

 

Halogen-Metalldampflampen (HQI-Lampen) sowie Quecksilberdampflampen(HQL-Lampen), die eine Lichtausbeute von weniger als 80 Lumen pro Watt erzielen, dürfen ab 1. Januar 2017 weder eingebaut noch verkauft werden.

 

Aus für Halogen-Metalldampf- und Quecksilberdampflampen

 

HQL- und HQI-Lampen befinden sich beispielsweise in Außen- und Straßenlaternen sowie in Hallen. Die Regelungen ergeben sich aus den sogenannten Ökodesignanforderungen der Europäischen Union.