Wasserwirtschaft kann Stromkosten senken

dena/VDMA-Beratungen zeigen hohe Energiesparpotenziale.

23. August 2007

Wie Unternehmen aus der Wasserwirtschaft durch Steigerung der Energieeffizienz ihrer Pumpensysteme den Stromverbrauch und damit ihre Stromkosten drastisch senken können, zeigt die Kampagne »Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe« der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und zweier Fachverbände des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Beispielhafte Energieberatungen in verschiedenen Betrieben belegen nach deren Erkenntnissen Einsparpotenziale von bis zu 400.000 kWh und damit zirka 35.000 € pro Betrieb und Jahr.

Die Beratungen zeigen, dass sich für die meisten der beratenden Unternehmen die bedarfsabhängige Regelung der Pumpendrehzahl mit Frequenzumrichtern bezahlt macht. Laut dena und VDMA aus gutem Grund: Trink- und Abwasseranlagen sind für kurzzeitige Spitzenlasten ausgelegt. Sie laufen daher die meiste Zeit nur im Teillastbetrieb und damit weit entfernt vom optimalen Betriebspunkt. Dies führt zu einem stark erhöhten spezifischen Energiebedarf. Sowohl in Abwasser- als auch in Wasserversorgungsanlagen sind deshalb laut der Verbände Pumpensysteme nötig, die sich der zu transportierenden Wassermenge optimal anpassen und den jeweils optimalen Betriebspunkt mit dem geringst möglichen Energieeinsatz erreichen. Dies leisten energetisch optimierte Systeme mit drehzahlgeregelten Pumpen. Unternehmen, die die Energieeffizienz ihrer Pumpensysteme steigern wollen, finden unter www.system-energieeffizienz.de weitere Informationen.