Wechselrichter-Software je nach Bedarf

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Photovoltaik - Kaco hat jetzt die Software seiner Wechselrichter vollständig modular organisiert. Es stehen jeder funktionalen Einheit im Gerät diskrete Softwaremodule gegenüber, so das Unternehmen.

07. September 2016

Kaco hatte nach eignen Angaben diesen Prozess bereits mit Einführung der neuen Blueplanet-Wechselrichter im Winter 2014/2015 begonnen; in den Geräten der TL1-Familie und der Blueplanet 5.0-9.0 TL3 war bereits modulare Software implementiert.

»Aktuell sind die Standgeräte der Familie bis zum Powador 72.0 TL3 Park hinzugekommen, es folgen die Wechselrichter der Familie bis zum Powador 20.0 TL3«, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die neu strukturierte Software bringt den Angaben zufolge mehrere Vorteile für die Kunden mit sich. So lassen sich dadurch einzelne Geräte und ganze Linien noch schneller auf die spezifischen Anforderungen neuer Märkte anpassen, da nur einzelne Module modifiziert oder erweitert werden müssen.

Zudem sucht sich der Wechselrichter bei einem Update selbstständig die jeweils benötigte Datei und lädt sie in seinen Speicher. Sowohl die Konfiguration als auch Updates sind bequem über Ethernet und den internen Webserver vorzunehmen. Die Software beinhaltet ein Monitoring, das Betreiber informiert, wenn der Überspannungsschutz ausgelöst hat.

Sie erlaubt laut Kaco zudem eine länderspezifische Voreinstellung eventuell nötiger Einspeisebegrenzungen und vereinfacht nochmals die nutzerdefinierte frequenzabhängige Leistungssteuerung. Passend zur neuen Software V3.25 ist auch die Liste der Ländersettings und Zertifikate für die genannte Gerätefamilie gewachsen, unter anderem um Freigaben für Südafrika und Thailand. Außerdem enthält die Software die BDEW-konformen Einstellungen für die Einspeisung auf der Mittelspannungsebene, so Kaco.

Erschienen in Ausgabe: 07/2016