Dabei sehe die Regierung Wasserstoff als zentrale Speicherlösung für erneuerbare Energien an, so die Initiative. »Wasserstoff selbst ist aber kein Energiespeicher. Erst Gasspeicher ermöglichen die Speicherung erneuerbarer Energien in Gasform.«

Entwurf zur Nationalen Wasserstoffstrategie

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Laut Ines schreibe die Bundesregierung im Entwurf der Nationalen Wasserstoffstrategie vom 27. Februar 2020, dass Wasserstoff ein Energiespeicher sei, der angebotsorientiert und flexibel erneuerbare Energien speichern kann und mit dessen Hilfe eine bedarfsgerechte Versorgung von Verbrauchern möglich sei. 

»Erneuerbare Gase wie Wasserstoff oder synthetisches Methan, die mit erneuerbar produziertem Strom hergestellt wurden, können nur in Gasspeichern über lange Zeiträume hinweg und im industriellen Maßstab gespeichert werden«, so die Speicher-Initiative.

90 TWh H2-Speicherfähigkeit

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Die in Deutschland installierten Gasspeicher weisen ein Fassungsvermögen von über 270 Terawattstunden Erdgas auf, die Gasfernleitungen etwa 8 Terawattstunden. »Bezogen auf die Speicherfähigkeit von Wasserstoff sind dies umgerechnet rund 90 Terawattstunden«, so Ines.

Laut Ines-Angaben komme eine Studie der Bloomberg New Energy Finance zu dem Ergebnis, dass die Speicherung großer Mengen von Wasserstoff eine der größten Herausforderungen für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft darstellt.