Weltverband der Geothermie eröffnet Büro in Bochum

Klimaschutzminister Johannes Remmel möchte nach eigenen Angaben Nordrhein-Westfalen zum Vorbild für die Nutzung und Erforschung von Geothermie machen.

21. März 2011

Das Sekretariat des Weltverbandes für Geothermie IGA (International Geothermal Association) ist kürzlich für die kommenden fünf Jahre nach Bochum gezogen. Remmel hat die 30 internationalen Direktoren der IGA an der Hochschule Bochum begrüßt. »Die Landesregierung hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Um sie zu erreichen, müssen wir die Nutzung der regenerativen Energien deutlich ausbauen. Geothermie ist eine wichtige Energiequelle der Zukunft. Und mit der Ansiedlung des Sekretariats des geothermischen Weltverbandes konnte ein wichtiger Akteur in Sachen Geothermie nach NRW geholt werden«, so Remmel.

Das Land NRW und die Europäische Union haben die IGA mit 1,35 Mio. € für die kommenden fünf Jahre gefördert. Als internationaler Verband wechselt die IGA im fünfjährigen Turnus regelmäßig den Standort ihrer Geschäftsstelle. In 2010 gelang es einem Konsortium – bestehend aus der Hochschule Bochum, dem GeothermieZentrum Bochum, der Geothermischen Vereinigung GtV-Bundesverband Geothermie und der EnergieAgentur.NRW – den internationalen Wettbewerb zur Ansiedlung der IGA-Geschäftsstelle zu gewinnen und den Standort der IGA-Geschäftstelle für den Zeitraum 2011 bis 2015 nach Bochum zu verlagern.