„Das neue Konzept setzt geltendes EU-Recht um und sieht die Einrichtung eines sogenannten Regelarbeitsmarkts vor“, so das Bundeswirtschaftsministerium in einer Mitteilung. Es stellt damit sicher, dass Schwankungen von Angebot und Nachfrage flexibel und für die Verbraucher kostengünstig ausgeglichen werden können. Das stärkt den Wettbewerb und gewährleistet eine freie Preisbildung am Strommarkt, heißt es.

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„Die Einführung eines Regelarbeitsmarktes ist ein Meilenstein für die Intensivierung des Wettbewerbs auf dem Regelreservemarkt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Ab 1.6.2020

Die neuen Regelungen sollen bis spätestens 1. Juni 2020 eingeführt werden, so das BMWI. Die vier deutschen ÜNB Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und Transnet BW leisten damit einen Beitrag zur weiteren Stärkung der Versorgungssicherheit in Deutschland.