Wind: BNetzA aktiviert Förderbremse

Die Fördersätze für Onshore-Wind sinken ab Juli um 2,4 Prozent. Das betrifft insbesondere Anlagen, die 2016 oder früher genehmigt wurden und in diesem Jahr in Betrieb gehen, so die Bundesnetzagentur in einer Mitteilung.

01. März 2018

Für die genannten Anlagen gilt laut BNetzA Bestandsschutz. Bewegt sich der Zubau in einem spezifischen Betrachtungszeitraum nahe am gesetzlichen Ausbaupfad, so ist eine geringe Absenkung der Vergütungssätze vorgesehen.

 

Diese Absenkung verstärkt sich, je mehr der Zubau den Ausbaupfad überschreitet.

 

Maßgeblich für die Berechnung der Vergütungshöhe für Anlagen, die ab dem 1. Juli 2018 in Betrieb genommen werden, ist die Zubauhöhe zwischen Februar 2017 und Ende Januar 2018.

 

„Der Brutto-Zubau von Windenergieanlagen an Land lag in diesem Zeitraum mit etwa 5.378 Megawatt deutlich oberhalb des Ausbaupfads“, so die BNetzA.

 

Entsprechend wird die Vergütung um den maximal möglichen Prozentsatz in Höhe von 2,4 Prozent abgesenkt, heißt es.

 

Die Fördersätze für Strom aus Windenergieanlagen an Land werden quartalsweise angepasst. Die Veröffentlichung erfolgt vier Monate vor dem Inkrafttreten der neuen Förderung.

 

Weitere Informationen unter www.bundesnetzagentur.de/eeg-a