Windkraft-Erlöse außerhalb des EEG heben

Gibt es neben dem EEG alternative Optionen, Anlagen wirtschaftlich zu betreiben? Diese Frage stellt sich für Betreiber von Windenergieanlagen angesichts sinkender EEG-Fördersätze, hoher Hürden, um im Ausschreibungsverfahren eine Förderung zu erhalten sowie der in manchen Regionen zunehmenden Abregelungen im Rahmen des Einspeisemanagements. Der BWE hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht.

16. Januar 2018

Unterschiedlichen Geschäftsmodelle wie Eigenversorgung, Regelenergie und Speicheroptionen sind auch und speziell für Windparks interessant, die das Ende des EEG-Förderzeitraums erreicht haben und deren Vergütungsanspruch dauerhaft entfällt, teilt der Verband weiter mit.

Sie seien in der technischen und administrativen Umsetzung jedoch komplex. Durch eine Vielzahl von verschiedenen Rechtsgrundlagen und Verordnungen entstehe ein schwer zu überblickendes juristisches Dickicht.

Grundlagen vorgestellt

Der neue Leitfaden gibt einen ersten Überblick  über die juristischen Grundlagen von Eigenversorgung, Direktlieferung, Power-to-X, Regelenergie und sonstigen Erlösoptionen. So wird etwa erklärt, welche Umlagen, Abgaben und Entgelte bei den verschiedenen Geschäftsmodellen an- oder wegfallen.

Außerdem zeigt das Papier auf, welche technischen und juristischen Anforderungen ein Betreiber erfüllen muss, um die einzelnen Geschäftsmodelle zu implementieren, so der Verband.

Der BWE-Leitfaden „Erlösoptionen außerhalb des EEG - Eigenversorgung, Direktversorgung, Power-to-X, Regelenergie – Wie können sie umgesetzt werden“ ist für Mitglieder des BWE online verfügbar. Die Druckversion ist über den BWE Shop für eine Schutzgebühr von 69 Euro, für BWE Mitglieder für 39 Euro,  erhältlich. (www.bwe-shop.de)