Windpark Arcona – Zeit ist Geld

Der Bau des Offshore-Windparks Arkona in der deutschen Ostsee schreitet weiter in hohem Tempo voran, so E.on in einer Mitteilung. Arkona ist ein Joint Venture von E.on mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil. Die Unternehmen investieren 1,2 Milliarden Euro.

22. Januar 2018

„Nach den Gründungsfundamenten sind jetzt auch die 60 Verbindungsstücke vorzeitig installiert“, heißt es in einer E.on-Mitteilung.

 

Damit habe das Projekt auch den zweiten großen Bauabschnitt auf hoher See erfolgreich abgeschlossen.

 

Die jeweils 400 Tonnen schweren sogenannten Transition Pieces wurden aus dem Hafen Mukran auf Rügen in das Baufeld gebracht und dort auf die Fundamente gesetzt und verschraubt, heißt es.

 

Windenergieanlagen sind in Arbeit

 

Die Vorbereitungen für die nächsten Schritte laufen auf Hochtouren.

 

Das Umspannwerk, das die Projektpartner E.on und Statoil mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz gemeinsam betreiben werden, soll im Frühjahr auf dem Seeweg vom französischen Atlantik in die Ostsee gelangen.

 

Nach der Installation dieser Plattform beginnt im Anschluss die Verkabelung der Turbinen mit dem Umspannwerk.

 

Die dafür erforderlichen 75 Kilometer Seekabel wurden aus dem Nexans-Werk in Hannover bereits vollständig im Basishafen Mukran Port in Sassnitz angeliefert, so E.on.

 

Parallel dazu hat in den Siemens-Werken die Produktion der Sechs-Megawatt-Turbinen begonnen.

 

Projektbeschreibung

 

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen.

 

Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) verfügen und kann rechnerisch ab 2019 bis zu 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

 

Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens.

 

Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern.

 

Branche stellt Ausbauzahlen für 2017 vor

 

Vorige Woche hat die Windbranche aktuelle Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie vorgestellt. Insgesamt sind mehr als 5,3 Gigawatt an Kapazität am Netz. Die Stromproduktion aus Windenergie auf See stieg im Vergleich zu 2016 stark an.