Das DIW kritisiert etwa die Verminderung des angestrebten Ausbaupfads, die drastische Einmal-Senkung der Vergütungssätze und die starre monatliche Degression. »Man muss aufpassen, dass man nicht über das Ziel hinausschießt und aus der Überförderung eine Unterförderung wird«, sagt DIW-Energieexperte Jochen Diekmann. Der Bundesverband der Solarwirtschaft hatte ein Positionspapier an die Politik übergeben.

Er befürwortet eine stufenweise am Marktwachstum ausgerichtete Absenkung um maximal 24%/a. Eine stärkere Absenkung bringe keine nennenswerte Ersparnis für Verbraucher. Der BDEW befürchtet, dass die monatliche Absenkung und das Marktintegrationsmodell bei Netzbetreibern zu mehr Bürokratie- und Kostenaufwand führen kann.