Wuppertaler Stadtwerke setzen weiter auf Windenergie

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) wollen den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung weiter stärken. Um dieses Ziel zu verwirklichen, wird die WSW Energie & Wasser AG nicht nur mit GDF Suez Energie Deutschland (GSED) zusammenarbeiten, sondern auch mit dem Berliner Versorger GASAG.

12. Dezember 2012

Der Kooperationsvertrag sieht die gemeinsame Entwicklung von Windenergieanlagen vor, so die Wuppertaler Stadtwerke. So könnten zukünftig über eine noch zu gründende gemeinsame Projektgesellschaft Windparks in Deutschland entwickelt beziehungsweise gekauft und betrieben werden. Im Rahmen der Kooperation streben die Partner bis 2016 eine Gesamt-Windstromkapazität von 150 MW an. Die Beteiligung der WSW an der gemeinsamen Projektgesellschaft steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates der Stadt Wuppertal sowie der Genehmigung der Bezirksregierung. Darüber hinaus muss das Vorhaben noch vom Bundeskartellamt freigegeben werden.

Unabhängig von dem Kooperationsvertrag werden die Partner eigenen Angaben zufolge auch eigene Windkraftprojekte verfolgen. Die WSW suchen dafür geeignete Flächen in Wuppertal. WSW und GSED haben bereits im Mai einen gemeinsamen Windpark in Helmstadt in Betrieb genommen.