Zehn Millionen für die Wärmewende

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Rheinland-Pfalz rüstet sich für die Wärmewende. Das Bundesland hat sein Wärmekonzept vorgestellt. Dieses bündelt Maßnahmen von energetischer Quartiers- und Gebäudesanierung über Nahwärmenetze bis hin zur Verknüpfung von Strom und Wärme vor Ort.

21. September 2017

Städte und Gemeinden sind bei der energieeffizienten Quartiersentwicklung Schlüsselakteure, teilt das Umweltministerium von Rheinland-Pfalz (MUEEF) weiter mit. »Ergänzend zu Bundesmitteln unterstützen wir Kommunen bei der Erstellung von integrierten Quartierskonzepten künftig finanziell aus Landesmitteln«, so der Staatssekretär des MUEEF Thomas Griese bei der Veranstaltung ›Lösungsraum Quartier? Chancen und Hemmnisse nachhaltiger Quartiersentwicklung‹ der Landesenergieagentur in Mainz.

Die Förderrichtlinie befinde sich derzeit in der Abstimmung. Außerdem fördere Rheinland-Pfalz den Einsatz von Sanierungsmanagern, die die Umsetzung von Quartierskonzepten begleiten.Für die Maßnahmen des Wärmekonzeptes sind 2017 und 2018 je knapp vier Millionen Euro Landesmittel vorgesehen, ergänzt durch 1,9 Millionen Euro EU-Mittel, teilt das Ministerium weiter mit. Insgesamt stünden somit rund zehn Millionen Euro Fördermittel für den Wärmebereich in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

Erschienen in Ausgabe: 08/2017