Zentrales Netzausbauprojekt

Investitionsbudget für 128 km lange Höchstspannungsleitung genehmigt

28. Mai 2010

Die Bundesnetzagentur hat das Investitionsbudget für den Neubau einer Höchstspannungsleitung in Nordrhein-Westfalen von Kruckel nach Dauersberg genehmigt. Dabei handelt es sich um eine wichtige Entscheidung für den Ausbau der Stromübertragungsnetze.

„Die neuen Leitungskapazitäten sollen möglichen Übertragungsengpässen bei Nord-Süd-Transiten entgegenwirken und werden somit auch einen wichtigen Beitrag zur Integration der zunehmenden Windeinspeisungen in die deutsche und europäische Stromlandschaft leisten“, erklärt Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. „Mit unserer Entscheidung“, so Kurth weiter, „sind dem Netzbetreiber die für das Bauvorhaben notwendigen Kapitalkosten langfristig garantiert, was diesem zentralen Netzausbauprojekt wirtschaftliche Planungssicherheit verschafft.“

Gerade in der derzeitigen Konjunkturlage sei dies ein entscheidender Impuls für Wachstum und Beschäftigung. Die Höchstspannungsleitung der Amprion GmbH (vormals RWE Transportnetz Strom GmbH) verläuft auf einer 128 km langen Nord-Süd-Achse durch Nordrhein-Westfalen. Es ist eines der größten der 24 Vorhaben, für die nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) ein vordringlicher Bedarf besteht.