Zeppelin im Aufwind

Die Geschäftseinheit Power Systems von Zeppelin hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatz von 307 Mio. Euro abgeschlossen. 2015 waren es 283 Mio. Euro. In Friedrichshafen stellte die Führung des Zeppelin-Konzerns den Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr vor.

10. April 2017

Power Systems erschloss sich 2016 neue Marktsegmente durch die Übernahme der Vertriebsrechte für die Gasmotoren aus der Mannheimer Fertigung von Caterpillar Energy Solutions (früher MWM), so Zeppelin.

 

Zudem verzeichnete die Geschäftseinheit im Bereich Marine einen hohen Auftragseingang für Antriebseinheiten und Hilfsaggregate für Kreuzfahrtschiffe.

 

Am Standort von Power Systems in Achim bei Bremen wurde der Ausbau der Lager-, Produktions- und Bürokapazitäten sowie des Motorenprüfstands mit einer Gesamtinvestition von rund 31 Mio. Euro abgeschlossen.

 

Plus bei Umsatz und Ergebnis 

 

Der Mischkonzern hat im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz auf 2,36 Mrd. Euro gesteigert (Vj. 2,33 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag betrug 85,9 Mio. Euro (Vj. 81,2 Mio. Euro).

 

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug 230 Mio. Euro.

 

Stabile Finanzen

 

„2016 hat die Creditreform Rating AG die Bonitätseinstufung des Konzerns erfreulicherweise wieder auf A- bei gleichzeitig stabilem Ausblick angehoben“, so Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH.

 

Digitalisierung

 

Der strategische Fokus des Zeppelin Konzerns lag 2016 auf der Digitalisierung. „Der digitale Ausbau bestehender Geschäftsmodelle wurde vorangetrieben, sodass Kunden sukzessive eine steigende Anzahl von Produkten und Dienstleistungen online nutzen können“, heißt es in einer Mitteilung.

 

"Ein Meilenstein war die Gründung der sechsten Strategischen Geschäftseinheit Z Lab, die sich ausschließlich auf den Aus- und Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle konzentriert."

 

Mit dem Start-up Klickrent, einer Online-Sharing-Plattform für Bauequipment, ist bereits ein erstes digitales Produkt im Markt positioniert.

 

Insgesamt wird der Konzern nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Digitalisierung neuer und bestehender Geschäftsmodelle und die Qualifizierung der Mitarbeiter investieren.

 

Bis 2025 sollen 50 % des Geschäfts aus digitalen Geschäftsmodellen und Kanälen generiert werden.