»Allein im Dezember wurden uns neue PV-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 3.000 MW gemeldet – ein neuer Höchstwert. Der Wert entspricht etwa 40 Prozent der im Gesamtjahr 2011 gemeldeten Leistung«, betonte Matthias Kurth, Präsident der BNetzA. Bei den Werten handle es sich noch um vorläufige Angaben. Insbesondere wegen der Flut an Meldungen im Dezember wird es laut BNetzA noch einige Zeit dauern, bis die Monate Oktober bis Dezember 2011 detailliert ausgewertet sind.

Auf der Basis der Meldungen ermittelt die BNetzA nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) regelmäßig die Degressions- und Vergütungssätze für neu in Betrieb gehende PV-Anlagen. Als Nächstes seien die Degressions- und Vergütungssätze für Anlagen zu ermitteln, die ab dem 1. Juli 2012 in Betrieb gehen. Dafür wird laut BNetzA die von Oktober 2011 bis April 2012 gemeldete Leistung von PV-Anlagen herangezogen, die auf den Zeitraum eines Jahres hochzurechnen ist.