Ausschreibung für KWK-Anlagen

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Für KWK-Anlagen im Leistungsbereich von 1 MW bis 50 MW war ein Volumen von insgesamt rund 93 MW ausgeschrieben. Bei der Bundesnetzagentur eingegangen sind 15 Gebote über insgesamt 96 MW, jedoch konnte ein Gebot über rund 5 MW aufgrund formaler Mängel nicht zum Zuschlagsverfahren zugelassen werden.

Dies führte dazu, dass das Ausschreibungsvolumen nicht voll ausgeschöpft wurde. Damit erhielten alle 14 verbleibenden Gebote einen Zuschlag. Die Zuschlagswerte liegen zwischen 2,99 ct/kWh und 5,20 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 4,31 ct/kWh. Die Zuschläge liegen trotz eher geringer Wettbewerbsintensität damit abermals deutlich unter dem zulässigen Höchstwert von 7,00 ct/kWh.

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Ausschreibung für innovative KWK-Systeme

Das Ausschreibungsvolumen für innovative KWK-Systeme, also KWK-Anlagen mit elektrischem Wärmeerzeuger und einer innovativen erneuerbaren Wärmequelle (z.B. Solarthermie oder Geothermie), belief sich auf 25 MW. Eingereicht wurden lediglich sieben Gebote im Umfang von 23 MW, wovon die Bundesnetzagentur zwei Gebote vom Verfahren ausschließen musste. Die Behörde konnte mithin nur fünf Gebote im Umfang von knapp 21 MW bezuschlagen.

Damit wurde auch für innovative KWK-Systeme das Ausschreibungsvolumen nicht ausgeschöpft. Dennoch liegen auch hier die Zuschlagswerte unterhalb des zulässigen Höchstwerts von 12,00 ct/kWh. Das höchste bezuschlagte Gebot wies einen Gebotswert von 10,94 ct/kWh aus. Der niedrigste bezuschlagte Gebotswert betrug 8,47 ct/kWh.

Die nächste Ausschreibung für KWK-Anlagen sowie innovative KWK-Systeme erfolgt zum Gebotstermin 01.12.2018.