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es 10/
2013
Integration optimiert Prozesse
Spezial
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Bücher mit vielen Seiten werden oft abschätzig als Wälzer bezeichnet. Dabei sagt der Umfang gar nichts aus über ihre inhaltliche Qualität. Das gilt auch für die 590 Seiten der beiden Pflichtenhefte, die für die Einführung einer neuen CRM-Software beim Energieversorger N-ergie verfasst wurden. Heute wissen die Nürnberger, dass ihnen mit diesem Werk ein großer Wurf gelungen ist: Auf Grundlage der darin formulierten Anforderungen wurden Kunden- und Vertriebsprozesse auf eine komplett neue Basis gestellt und in jeder Hinsicht optimiert. Datenaustausch in Echtzeit
Für das Bewertungsverfahren hatte der Energieversorger einen Verteilungsschlüssel festgelegt, der den Aspekten Systemtechnik und Funktionalität zusammen 60% Gewicht beimaß, den Investitionskosten hingegen nur 40%. Auch diese Verteilung macht deutlich, wie wichtig den Nürnbergern die Prozessoptimierung war. Verbindung zu Vertriebstools
Auf der anderen Seite galt es ebenso jene Werkzeuge und Dienste mit der CRM-Lösung zu verbinden, die ein effektives und effizientes Angebots- und Vertriebsmanagement erst möglich machen: etwa Kalkulationssoftware, Archivsystem, MS Office, Telefonintegration und Bonitätsabfrage. Die gesamte Vertriebsarbeit inklusive des Zusammenspiels mit den SAP-Systemen (IS-U, CRM, BW) und den genannten Tools wurde in Workflows eingebettet, wobei die Anwender EVI, das im Vertriebsprozess führende System, nicht mehr verlassen müssen oder direkt abspringen können. Interaktion mit dem Kunden
Zudem ermöglicht die beim EVU neu eingeführte CTI-Lösung (Computer Telephony Integration), anrufende Kunden im CRM-System unmittelbar zu identifizieren und ihre Kundenakte zu öffnen. Der Mitarbeiter hat so schon beim Start des Telefonats Zugriff auf relevante Geschäftspartnerinformationen und kann sofort eine Aktivität starten. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass der Kunde seine Telefonnummer anzeigt und die Rufnummer im CRM-System hinterlegt ist. |
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