Solides Wachstum der Contractingbranche |
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| Mitgliederbefragung des VfW |
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Die jährliche Mitgliederbefragung des Verbandes für Wärmelieferung e. V. (VfW) ergab für das Jahr 2005 weiterhin steigende Vertrags- und Umsatzzahlen. Erstmalig repräsentieren die Firmen des Verbandes ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro (1,04 Mrd. €) im Geschäftsbereich Contracting. Umsatzzahlen der Partnerunternehmen wie Anlagenhersteller, Finanziers, Versicherungen etc. flossen nicht in die Erhebungen ein.
Trotz schwieriger rechtlicher Rahmenbedingungen, speziell im Bereich der Wohnungswirtschaft, konnten die Firmen satte Zuwächse ihrer Vertragszahlen melden. Insgesamt ergaben die Zählungen 23.300 Verträge, was einem Anstieg von 12 % entspricht. Dabei ist zu beachten, dass einige Verträge aufgrund von Neumitgliedern oder durch Änderungen der Mitgliederstrukturen innerhalb des Verbandes resultieren. Neuinvestitionen in Höhe von 510 Mio. € wurden getätigt.
Besonders erfreulich zeigte sich die Entwicklung der Beschäftigten im Contractingbereich. Keine Firma meldete einen Abbau des Personals und es konnten etwa 600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Einfluss auf die indirekte Beschäftigungsentwicklung dürfte ähnlich positiv sein.
Bzgl. der Häufigkeit der durchgeführten Contractingvarianten gab es nur wenige Änderungen. Das Energieliefer-Contracting stellt mit 83 % die häufigste Form dar. Das Einspar-Contracting rangiert mit 8 % auf Platz 2, 5% der Projekte entsprechen dem technischen Anlagenmanagement und 4% dem Finanzierungs-Contracting.
Marktstudien prognostizieren noch erhebliches Wachstumspotenzial. Der Verband wird sich auch in Zukunft für optimale Marktbedingungen einsetzen und hofft auch im nächsten Jahr positive Zahlen melden zu können. |
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