3. Südwestfälischer Energietag |
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| „Biomasse-Energie muss in NRW regional stärker genutzt werden“ |
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Mehr als 300 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Kommunen, Land- und Forstwirtschaft waren sich beim 3. Südwestfälischen Energietag mit Veranstalter Prof. Dr.-Ing. Christoph Kail von der Fachhochschule Südwestfalen einig: „Wir wollen gemeinsam weitere Projekte auf dem Gebiet der zukunftsfähigen Energietechnologien, also bei den Effizienztechnologien und bei den erneuerbaren Energien in Südwestfalen initiieren. Bei geeigneten Rahmenbedingungen und Nutzung der Fördermaßnahmen können Energiekosten gesenkt oder auch neue Einnahmequellen geschaffen werden. Zusätzlich werden positive Impulse für die regionale Wirtschaft geliefert und Arbeitsplätze gesichert oder sogar neu geschaffen.“
Die besondere Rolle des Landes bei der Unterstützung zukunftsfähiger Energienutzungen betonte Ministerialdirigent Dr. Volkhard Riechmann, Leiter der Abteilung Energie im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium: „Das NRW-Förderprogramm ‚Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen’ (REN) hat auf den Sektoren Energieberatung, Energiekonzepte, Technische Entwicklung, Demonstrations- und Breitenförderung Erfolgsgeschichte geschrieben. Die Fördermittel vom Land und der Europäischen Union initiierten weitere 3,4 Mrd. € an Folge-Investitionen.
In NRW erzielten 2004 nach Schätzungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) in Münster im Bereich der erneuerbaren Energien 15.000 Arbeitnehmer bei etwa 2.600 Firmen einen Umsatz von rund 3,5 Mrd. €. Bundesweit wurden in 2005 mit erneuerbaren Energien rund 16 Mrd. € Umsatz erzielt und 160.000 Arbeitsplätze gesichert. Mehr als zehn Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauches und 4,6 Prozent des Primärenergieverbrauches stammten 2005 aus erneuerbaren Energien.“
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| 12.04.2006 |
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 | Energieagentur NRW |
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