6. Jahrestreffen des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW in Duisburg |
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| Brennstoffzellentechnik aus NRW auf dem Weg in den Markt |
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„Brennstoffzellentechnik aus NRW ist auf dem Weg in den Markt“, verkündet Dr. Volkhard Riechmann, Abteilungsleiter im NRW-Wirtschafts- und Energieministerium, in Vertretung von Ministerin Christa Thoben anlässlich des 6. Jahrestreffens des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW in Duisburg. „Wir unterstützen“, so Dr. Riechmann weiter, „die Entwicklung dieser Zukunftstechnologie da, wo sie bereits heute wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden könnte. Mit Blick auf die weltweiten Klimaschutzbemühungen sehe ich exzellente Exportchancen“. Bereits jetzt werde Brennstoffzellentechnik ‚made in NRW’ in Bussen, Rollstühlen Lastenfahrrädern, mobilen Telefonsystemen bis hin zur Haus-Energieversorgung eingesetzt.
Einige Produkte können bereits jetzt wirtschaftlich eingesetzt werden, beispielsweise unterbrechungsfreie Stromversorgung oder mit Brennstoffzellen betriebene Gabelstapler. Für die Märkte der stationären Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden sowie für den mobilen Einsatz in Fahrzeugen sind noch weitere Entwicklungen erforderlich, um die Kosten zu senken und die Lebensdauer deutlich zu erhöhen. Das Land fördert Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung, Produktion und Anwendung von Brennstoffzellen.
Bisher wurden 62 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekte mit über 60 Mio. € unterstützt, bei Gesamtinvestitionen von über 115 Mio. €. Zielsetzung aller Vorhaben ist es, die spezifischen Kosten zu senken, die Lebensdauer der Brennstoffzellenkomponenten und -systeme zu erhöhen und eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen.
Auch der Bund will zukünftig diese innovative Energietechnik im Rahmen des ‚Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie’ verstärkt fördern. In den nächsten zehn Jahren wird er 500 Mio. € für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie zur Verfügung stellen.
Rund 300 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich dem NRW-Brennstoffzellen-Netzwerk angeschlossen. Ziel ist es, die bestehenden Kompetenzen sowohl für die Entwicklung von Brennstoffzellensystemen und -komponenten als auch hinsichtlich der Produktion, Speicherung und des Transports von Wasserstoff stärker als bisher zusammenzuführen und neue zu identifizieren.
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