Vorbereitungen für ISET Systems Test Centre haben begonnen |
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| 1,6 Mio. € Geräteinvestitionen für erste Phase bewilligt |
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Mit der Bewilligung von 1,6 Mio. € für wissenschaftliche Geräte zur Untersuchung und Vermessung von Photovoltaik-Komponenten und Systemen durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat die erste Phase zum Aufbau des neuen ISET Systems Test Centre SysTec begonnen. Im ISET SysTec sollen zukünftig solare Energiesysteme und ihre Komponenten unter realen Einsatzbedingungen einzeln und im Systemverbund getestet werden. Parallel zur Gerätebeschaffung der ersten Phase läuft derzeit auch die Standortsuche für ein geeignetes Freifeld-Testgelände in der näheren Umgebung von Kassel.
„Sobald das Gelände gefunden ist, soll – voraussichtlich im Frühjahr 2007 – mit dem Aufbau begonnen werden“, so der zuständige Bereichsleiter im ISET, Philipp Strauß. Vorgesehen ist ein sukzessiver Aufbau in mehreren über die nächsten Jahre verteilten Ausbaustufen. „Insgesamt werden wohl rund 12 Mio. Euro hierfür benötigt werden“, schätzt Vorstandsmitglied Dr. Oliver Führer. Zur Finanzierung der weiteren Ausbaustufen sollen, wie bei der ersten nunmehr bewilligten Phase, Projektmittel des Bundes beantragt werden. Aber auch EU- und Landesmittel werden hierfür angestrebt.
„Das ISET Systems Test Centre SysTec soll eine in der internationalen FuE-Landschaft noch bestehende Infrastrukturlücke schließen und zukünftig als nationales und europäisches Testzentrum die Basis für spezielle Forschungsarbeiten, Industrieaufträge und Zertifizierungen bilden“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Schmid, Vorstandsvorsitzender des ISET. Und Prof. Dr. Peter Zacharias, im ISET-Vorstand für das Forschungsgebiet Leistungselektronik zuständig, ergänzt, dass bei den Untersuchungen vor allem Freifeldmessungen unter realen Einsatzbedingungen im Vordergrund stehen und dass alle Arten dezentraler und erneuerbarer Energieversorgungssysteme hier zukünftig untersucht werden sollen, die Bandbreite also von der Photovoltaik über Solar-Wind-Hybridsysteme bis hin zur Bioenergie reicht.
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