An einem Strang ziehen

Die drei Leitstellen-Anbieter IDS, Kisters und PSI haben sich zusammengetan und die Initiative Open Interface gegründet. Die Initiative will ein offen verwendbares Profil zum Austausch von Modelldaten für Verteilnetzbetreiber schaffen.

21. September 2018

„Dies verbessert die Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme und ermöglicht den Datenaustausch sowie eine stärkere Modularisierung“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

 

Bisher haben sich innerhalb der Leittechnik keine standardisierten Schnittstellen etabliert, um ergänzende Funktionen anderer Hersteller anzubinden.

 

Open Interface soll das ändern auf Basis des internationalen CIM-Standards IEC 61970 und 61968. Daten aus dem Geoinformationssystem (GIS) lassen sich damit einheitlich in das Netzleitsystem importieren. Egal, welches System die Verteilnetzbetreiber im Einsatz haben, heißt es.

 

„Der Bedarf nach übergreifenden, interoperablen Lösungen steigt stetig“, sagt Jörn Fischer von IDS. Denn neben den elementaren SCADA-Funktionalitäten benötigen Versorgungsunternehmen mittlerweile häufig Zusatzmodule für Spezialaufgaben, um ihren Netzbetrieb weiter zu optimieren, so Fischer.