Die gegenwärtige Situation ist durch zwei grundsätzliche
Problemstellungen gekennzeichnet: Zum einen konzentriert sich der
internationale und nationale Stromhandel vorrangig auf
Standardprodukte im Stundenraster, während die Kunden ihre
Bedarfsplanung, die Betriebsführung und das Netzregime im
Viertelstundenzeitraster organisiert haben, um die Betriebsführung
sichern zu können. Daraus resultiert das Problem, dass
Kundenwünsche und das Marktangebot nicht kongruent sind und in den
einzelnen Handelshäusern entsprechende Mechanismen entwickelt
werden müssen, die die Lastgänge der Kunden in handelstypische
Produkte und Komplementärfahrpläne zerlegen. Geeignete
Fahrplanmanagementsysteme müssen Module enthalten, die diese
Aufgabe erfüllen. Während Standardprodukte von allen
Marktteilnehmern gehandelt werden, sind für das Handling der
Komplementärfahrpläne in ihrem Portfolio nur wenige Partner
vorbereitet.