Atomunfall in Fukushima rückt Investitionen in Erneuerbare in den Fokus

Das Reaktorunglück im japanischen Fukushima wird dem M&A-Geschehen im Bereich der Erneuerbaren Energien neue Impulse geben.

28. März 2011

Nachdem der Gesamtwert der abgeschlossenen Übernahmen, Fusionen und Beteiligungen im vergangenen Jahr um fast ein Drittel auf 33,4 Mrd. USD sank, prognostizieren die Branchenexperten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in der Studie ›Renewables Deals‹ für 2011 mindestens eine Stabilisierung. Die absolute Zahl der Transaktionen legte laut der Studie 2010 von 319 im Vorjahr auf 530 zu.

»Zwar lassen sich die Konsequenzen der Katastrophe in Japan für kommende Investitionen im Energiesektor nur schwer abschätzen. Es ist jedoch absehbar, dass die großen Versorger in vielen Ländern ihren Energiemix zu Gunsten der Erneuerbaren Energien verändern werden«, so Manfred Wiegand, Partner und Global Utilities Leader bei PwC.

Im Jahr 2010 investierten die Energieversorger nur noch rund 3 Mrd. USD in Übernahmen im Bereich der erneuerbaren Energien und damit 12,8 Mrd. USD weniger als 2009.