Die Herausforderung bestehe darin, die Flexibilisierung so zu
gestalten, dass im besten Falle der Ausbaubedarf sinke oder
zumindest kein zusätzlicher Druck auf die Netze entsteht. Diese
Gefahr bestehe etwa bei niedrigen Strompreisen Anbieter von
Flexibilität, wie Lastmanagement oder Power-to Heat-Anlagen, zum
zusätzlichen Verbrauch angeregt werden. Steht im örtlichen Netz
dabei aber nicht genug Kapazität zu Verfügung, kann dieser
gleichzeitige Verbrauch dort zu Problemen führen. »Der
BNE-Flexmarkt sieht daher ein System von regionalen
Signalinfrastrukturen vor, die zusätzlich zum Börsenstrompreis mit
einem Tag Vorlauf anzeigen, in welchem Umfang und zu welcher
Uhrzeit ein flexibles Verbrauchsverhalten vor Ort notwendig ist«,
erklärt Dieter Ploch.