E.on reduziert CO2-Ausstoß in BMW-Werken

E.on Connecting Energies (ECT) errichtet in den Werken von BMW in Dingolfing und Regensburg Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme wird der CO2-Ausstoß in beiden Werken um jährlich rund 10.000 t reduziert, so das Unternehmen.

08. Dezember 2015

Im Werk Dingolfing wird ECT zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) bauen. Bei den Aggregaten handelt es sich um »heißgekühlte« BHKW, die mit Rücklauftemperaturen von bis zu 100°C betrieben werden können, so ECT. Die Lösung sei an die Erfordernisse der Fertigungsinsel angepasst und mache nur geringe Änderungen am Heißwassersystem notwendig. Der Umbau könne während des laufenden Betriebes stattfinden.

Im Werk Regensburg sind bereits vier BHKW in Betrieb. Um den Anteil der Eigenstromerzeugung zu erhöhen, wird ECT eine weitere baugleiche Anlage installieren, ohne dabei in den laufenden Betrieb einzugreifen.

Als eine Tochter des E.on-Konzerns hat sich E.on Connecting Energies auf integrierte Energielösungen für Kunden aus Industrie, Gewerbe und dem öffentlichen Sektor spezialisiert. Das Unternehmen konzipiert, finanziert, baut und betreibt Anlagen zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs, der CO2-Emissionen und der über die Lebensdauer der Anlagen anfallenden Kosten.