Ecofys entwickelt Energieatlas für Norderstedt

Möglichkeiten für Einsparungen und Einsatz Erneuerbarer Energien kartiert

01. Juni 2010

75 % der gesamten CO2-Emissionen werden dem urbanen Raum zugeschrieben, informiert das Beratungsunternehmen Ecofys. So gelte es angesichts der nationalen und europäischen Klimaschutzziele bis 2020, insbesondere auf kommunaler Ebene die vorhandenen Klimaschutzschutzpotenziale systematisch zu erschließen.

Dafür bedarf es detaillierter Informationen zur energetischen Situation des Gebäudebestandes sowie zu den Möglichkeiten des Einsatzes Erneuerbarer Energien und Fernwärme. „Wichtig dabei ist, Informationen zum Energiebedarf und der Nutzerstruktur mit denen zur Energieversorgung zu verknüpfen, um konkrete Handlungsempfehlungen ableiten zu können“, erklärt Sigrid Lindner, verantwortliche Projektleiterin bei Ecofys.

Für das Stadtgebiet Norderstedt wurden Informationen zur Bebauungs- sowie Versorgungsstruktur mittels Geoinformationssystem (GIS) analysiert und in übersichtlichen Karten dargestellt. Die Stadtstruktur wurde dabei – je nach Baualter und Nutzung - in verschiedene Teilbereiche untergliedert.

Durch diese Untergliederung entstand ein genaues Bild der Möglichkeiten zur Einsparung von CO2-Emissionen im Gebäudebestand und bei geplanten Neubaugebieten.

In einem nächsten Schritt wurden in Abstimmung mit der Stadtentwicklung Schwerpunktgebiete und vorrangige Handlungsfelder für die langfristige Umsetzung der Klimaschutzziele identifiziert. Diese fanden im Rahmen des Konzeptes für die bauleitplanerische Unterstützung zur Förderung der Energieeffizienz und Erneuerbarer Energien besondere Berücksichtigung.