EnBW setzt auf Erneuerbare

»Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist und bleibt ein ganz wesentlicher Schwerpunkt unserer Wachstumsinvestitionen.« Mit dieser Aussage bekräftigt der Vorstandsvorsitzende der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Hans-Peter Villis, die erneuerbaren Energien als eine wesentliche strategische Stoßrichtung des Konzerns.

20. April 2011

»Zusätzlich zu den bereits bestehenden rund 3.100 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien wollen wir - sofern möglich - bis zum Jahr 2020 weitere rund 3.000 Megawatt neu bauen. Binnen der kommenden 10 Jahre hätten wir dann unsere Leistung im Bereich der erneuerbaren Energien nahezu verdoppelt«, so Villis weiter. Für diese immensen Ausbauschritte wären rund 8 Mrd. € notwendig.

Voraussetzung für diese Investitionen sei jedoch, dass die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Investitionsfähigkeit des Unternehmens nicht einschränken. In Folge der 2010 von der Politik beschlossenen Kernbrennstoffsteuer, den Vorauszahlungen in den Förderfonds zum Ausbau der erneuerbaren Energien und veränderter Marktbedingungen musste das Unternehmen bereits seine Investitionspläne an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen und diese für die Jahre 2011 bis 2013 auf 5,1 Mrd. € brutto beziehungsweise 3,3 Mrd. € netto reduzieren.

Um sich trotz dieser externen Belastungen künftig die Möglichkeit für Investitionen zu erhalten, plane man in der Zeit von 2011 bis 2013 Desinvestitionen in Höhe von insgesamt bis zu 1,8 Mrd. €. Im selben Zeitraum soll hochlaufend bis 2013 über verschiedene im Unternehmen wirksame Programme zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion ein mittlerer, dreistelliger Millionenbetrag nachhaltig ergebniswirksam gehoben werden.