Bayerngas startet Bohrung in der LizenzReudnitz

Bayerngas hat mit der Bestätigungsbohrung in der Lizenz Reudnitz in der Oder-Spree-Region begonnen. In einer Tiefe von fast 3 km soll es in einer Rotliegend-Sandsteinschicht Erdgasvorkommen geben. Zwei Altbohrungen von 1964 und 1989 liefern dazu Anhaltspunkte.

28. Juli 2014

Der Bohr- und Testbetrieb auf dem befestigten Gelände zwischen der Stadt Beeskow und dem Ort Schneeberg wird bis mindestens in den September andauern. Falle die Bestätigungsbohrung positiv aus, werde man den Gaszufluss über mehrere Tage prüfen, so Bayerngas. Sichtbares Zeichen für diese Phase wird ein Fackelschein sein, da das durch Eigendruck herausströmende Gas an der Oberfläche zunächst verbrannt wird. Sowohl die Bohrung als auch die Testförderung erfolgen mit konventionellen und bewährten Methoden.

Bayerngas geht von normalen Druck- und Temperaturverhältnissen sowie Gesteinseigenschaften und -strukturen in der konventionellen Erdgaslagerstätte aus. Diese Erkenntnisse haben die Geologen insbesondere aus den Daten der Altbohrungen und eigenen seismischen Messungen gewonnen. Abhängig von den Ergebnissen der Bohrung wird es weitere seismische Untersuchungen in der Region geben, so Bayerngas.