Begrüßt: Standortentscheidung für IGCC-Kraftwerk

IZ Klima äußerst sich den Bau in Hürth.

01. September 2008

Der Vorstandsvorsitzende des IZ Klima Klaus von Trotha hat die jetzt bekannt gegebene Standortentscheidung für den Bau eines IGCC (Integrated Gasification Combined Cycle)-Kraftwerkes in Hürth mit Carbon-Capture and Storage (CCS)-Technologie begrüßt: »Die Entscheidung von RWE ist ein starkes Signal für die Entwicklung und den großtechnischen Einsatz der CCS-Technologie in Deutschland. Mit dem 450-Megawatt-Kraftwerk, dem geplanten Bau einer Pipeline und der Erkundung potenzieller Speicherorte in Schleswig-Holstein wird die gesamte CCS-Prozesskette realisiert«, sagte von Trotha.

»Die Mitteilung von RWE und die Inbetriebnahme der Oxyfuel-Anlage von Vattenfall in Spremberg am 9. September zeigen, dass die Verwirklichung der CCS-Technologie in Deutschland Fahrt aufnimmt«, so der Vorstandsvorsitzende. Auf dem Weg zur endgültigen Marktreife müssen nach Aussage von von Trotha allerdings noch eine Reihe weiterer Aufgaben erledigt werden. »Der in der Beratung befindliche Rechtsrahmen muss so ausgelegt sein, dass die CCS-Technologie schnell umgesetzt werden kann, zum Beispiel durch kurze Genehmigungsverfahren für Pipelines und Speicher. Denn nur durch einen zügigen Einsatz wird die CCS-Technologie einen Beitrag für die Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland und Europa leisten können, so von Trotha.