Sowohl im Winter 2012/2013 als auch im Frühjahr 2013 kam es an der
Strombörse zu negativen Preisen, die immer dann auftreten, wenn das
Stromangebot die Stromnachfrage deutlich übersteigt. »Negative
Preise weisen auf eine nicht ausreichende Flexibilität
konventioneller Erzeugung hin, sich dem Konkurrenzdruck anzupassen.
Zugleich weisen negative Preise auf eine nicht ausreichende
Flexibilität erneuerbarer Energieträger hin, auf eine geringe
Stromnachfrage zu reagieren. Insofern sind negative Preise ein
wichtiges Marktsignal, das den notwendigen ökonomischen Druck
erzeugt, diese Flexibilität herzustellen«, erläutert Homann.
»Negative Preise sind kein Anlass zur Beunruhigung im Hinblick auf
die Versorgungssicherheit.«