Bottrop macht Schlagzeilen

In Bottrop ist es gelungen überdurchschnittlich viele Gebäude energetisch zu sanieren. Grund ist die Zusammenarbeit von Bewohnern Unternehmen und Stadtverwaltung. Die Erfahrungen aus der Ruhrgebietsstadt sollen jetzt auf das Bundesgebiet übertragen werden, so das Bundesumweltministerium.

17. Juli 2017

„Bottrop zeigt, wie energetische Sanierung richtig auf den Weg gebracht werden kann“, so Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth. Es sei gelungen, Wohnungsgesellschaften und Hauseigentümer durch gezielte Ansprache zu Investitionen in den Klimaschutz zu motivieren.

 

Dieser von der sogenannten Innovation City entwickelte Ansatz soll nun auch auf andere Städte des Ruhrgebiets übertragen werden.

 

Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Dafür müssen auch Bestandsgebäude verstärkt energetisch saniert werden.

 

Rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen Deutschlands entfallen auf den Gebäudebereich.

 

Mit dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ fördert das BMUB integrierte energetische Entwicklungskonzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und kommunaler Infrastruktur, bei denen in einigen Fällen auch die InnnovationCity als Sanierungsmanager fungiert.

 

Der Fokus richtet sich dabei nicht auf das Einzelgebäude, sondern darauf, was im Quartier durch Vernetzung unterschiedlicher Akteure erreicht werden kann, so das Ministerium in einer Mitteilung.

 

 

Kommunen können mit einem Online-Wertschöpfungsrechner den Umfang regionalökonomischer Effekte selbst ermitteln.

 

Er wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) entwickelt und auf der Kommunalen Klimakonferenz 2016 in Berlin vorgestellt. Details unter www.energiespektrum.de/171077