Da schau her

Im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen errichtet die Ostwind-Gruppe einen Windpark mit einer Gesamtleistung von 33 MW. Nach Unternehmensangaben ist das Projekt in einem Waldgebiet das größte seiner Art in Bayern – und voraussichtlich auch eines der letzten. Grund ist die 10H-Regelung der Landesregierung in München.

28. Juni 2016

 

Das Projekt umfasst insgesamt 10 Anlagen vom Typ Nordex N131 und wird von Ostwind gemeinsam mit der Firmengruppe Max Bögl realisiert.

 

Strom aus dem Wald

  

Der Windpark sei aufgrund seiner einzigartigen Lage mitten in einem großen geschlossenen Waldgebiet für die Nutzung der Windkraft prädestiniert und stoße gleichzeitig auf große Akzeptanz, so Ostwind.

  

"Mit der Erteilung der Genehmigung hat das zuständige Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen im April dieses Jahres einen positiven Schlusspunkt unter die immerhin siebenjährige Vorgeschichte des Vorhabens gesetzt", heißt es.

 

10H-Regel gilt

 

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat am 9. Mai Klagen gegen das sogenannte 10H-Gesetz zurückgewiesen. Damit bleibt die seit Februar 2014 geltende Einschränkung für den Bau von Windkraftanlagen in Bayern bestehen.