Dortmund startet E-Mobility-Projekt ›metropol-E‹

Die Stadt Dortmund wird zur ›metropol-E‹. Das gleichnamige Elektromobilitätsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in den nächsten zwei Jahren gefördert. Kommunale Mobilitätskonzepte werden elektrifiziert und in Verbindung mit intelligentem und schnellem Laden räumlich konzentriert in der Metropolregion Ruhr getestet.

14. Februar 2012

Dabei wird die Nutzung einer kommunalen Flotte der Stadt Dortmund von E-Autos sowie Pedelecs mit einer Vielzahl von Elektromobilitätsanwendungen verknüpft. Anwendungsbeispiele sind Schnellladetechniken sowie nutzerfreundliche Buchungsmethoden für rein elektrische Poolfahrzeuge der Stadt. All dies geschieht vor dem Hintergrund der intelligenten Einbindung erneuerbarer Energien.

Zum CO2-freien Aufladen der Fahrzeugflotte sollen erstmalig intelligente Photovoltaikanlagen (PV) sowie Mikrowindturbinen den benötigten, regenerativen Strom dezentral erzeugen. »Mit dem E-Mobility-Projekt ›metropol-E‹ streben wir für Dortmund an, dass unsere Erfahrungen mit elektromobilen Dienstfahrzeugen Schule machen und dabei eine zukunftsweisende, klimafreundliche Mobilität in deutschen Kommunen vorantreiben werden«, bekräftigt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

»Auf die Verknüpfung der guten, bestehenden Möglichkeiten des ÖPNV mit unseren E-Autos«, so Sierau, »werden wir ein besonderes Augenmerk legen.« Bereits im letzten Jahr hatte die Stadt Dortmund das Projekt ›Dortmund elektrisiert‹ gemeinsam mit RWE aufgesetzt. ›metropol-E‹ führt dies konsequent weiter. Vorhandene Infrastruktur für Elektromobilität in der Metropolregion Ruhr soll in die Konzepte des Förderprojektes eingebunden werden.

Aktuell betreibt RWE Effizienz gemeinsam mit Partnern in Dortmund 72 intelligente Ladepunkte. Gleichfalls wird das Projekt für elektromobilen Pendlerverkehr eine Verknüpfung zur ›Innovation City Bottrop‹ herstellen, da RWE seinen Mitarbeitern eine kleine E-Auto-Flotte zur Verfügung stellt.