Dunkelstrahler heizen Hallen ein

Hoher Wirkungsgrad und gleichmäßige Wärmeverteilung
14. Mai 2001

Eine neue Generation leistungsfähiger Dunkelstrahler hat die Schwank GmbH, Köln, entwickelt. Die Geräte sind überall dort gut einzusetzen, wo hoher Wirkungsgrad, niedriger Energieverbrauch und gleichmäßige Wärmeverteilung gefordert werden. Klassische Einsatzgebiete sind Produktions- und Lagerhallen sowie Ausstellungshallen in nahezu allen Bereichen von Industrie und Gewerbe. Durch unterschiedliche Bauformen, Leistungsstufen und Größen sind die Dunkelstrahler für vielfältige architektonische und bauliche Aufgabenstellungen geeignet.

Schwank-Dunkelstrahler sind in vier praxisgerechten Leistungsgrößen erhältlich. Sie zeichnen sich, so der Anbieter, durch eine besonders effektive Strahlungsleistung aus. Als nach eigenen Angaben einziger Hersteller setzt Schwank auch bei den Dunkelstrahlern auf die Vorteile der keramischen Brennfläche und erreicht dadurch eine besonders lange, laminare und geräuscharme Flamme, die im Zusammenwirken mit dem hochwertigen Abgasventilator für einen sehr leisen Betrieb sorgt.

Schwank-Dunkelstrahler sind in zwei Bauformen erhältlich: Die Bezeichnung infraSchwank kennzeichnet die Standard-Geräteserie mit einlagigem Reflektor. calorSchwank steht für die Baureihe mit isoliertem Reflektor. Die Nennwärmeleistung der Geräte reicht je nach Größe und Ausführung von 9,6 bis 48,5 kW. Die neue Dunkelstrahlergeneration eignet sich sowohl für Erdgas- als auch für Flüssiggasbetrieb. Je nach Einsatzzweck und räumlichen Gegebenheiten bietet der Kölner Hersteller beide Baureihen alternativ in U- oder L-Form an. Die Gerätelängen variieren zwischen 2,75 m und 23,24 m. Auch für die Abgasführung gibt es die Möglichkeit der Anpassung an individuelle Anforderungen: raumluftunabhängig mit LAS-Kamin, Einzelkamin oder als Gruppenanlage mit Sammelabgassystem.

Optimierte Flamme soll NOx-Belastung senken

Alle Geräte sind gegen Korrosion geschützt, das Strahlrohr wird aus feueraluminiertem Stahl gefertigt. Charakteristisch für die neuen Strahler sind, wie das Unternehmen betont, der hohe feuerungs- und strahlungstechnische Wirkungsgrad sowie die gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Länge des Strahlrohres. Hier mache sich der hohe entwicklungstechnische Aufwand bemerkbar, den die Kölner Heizanlagenbauer bei der Konstruktion des Brenners und der Bestückung des Strahlrohres mit Edelstahl-Flammenschutz und speziellen Einbauten zur Wärmeverteilung betrieben haben. Die optimierte Flammenausbildung soll zu einer äußerst niedrigen NOx-Belastung im Abgas führen.

Die Geräte werden werksseitig endgeprüft und voreingestellt. Wesentliche Funktions- und Servicekomponenten wie Ventil, Feuerungsautomat, Differenzdruckwächter, Zündeinrichtung und Abgasventilator sind für alle Gerätevarianten gleich, was Handling und Serviceaufwand sehr vereinfacht. Weiteres gemeinsames Merkmal der infraSchwank- und calorSchwank-Baureihen ist die einfache, schnelle Installation vor Ort, die dadurch ermöglicht wird, dass die Strahler in vormontierten Baugruppen angeliefert werden.

Erschienen in Ausgabe: 11/2000