Wir erleben noch immer Stadtwerke, bei denen Führungskräfte nach
einem einzigen, 45-minütigen Interview eingestellt werden. Selbst
einem geübten Interviewer ist es so nicht annähernd möglich, die
Eignung des Kandidaten vernünftig einzuschätzen. Wenn man die
Kosten einer Fehleinstellung berücksichtigt, ist das schon beinahe
fahrlässig. Ein durchdachter, mehrstufiger Interviewprozess sollte
Standard sein, ebenso wie die Überprüfung von Zeugnissen,
idealerweise auch von Referenzen. Bei der Einstellung von
Führungskräften, die wesentlich zum zukünftigen Unternehmenserfolg
beitragen, empfiehlt sich zudem eine Eignungs- und
Potenzialanalyse. Hier gibt es standardisierte Lösungen, die noch
nicht einmal teuer sind.